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# BlackBerry-PlayBook-Tablets und BlackBerry-Smartphones werden Android-Apps unterstützen
- URL: https://neunetz.com/blackberry-playbook-tablets-und-blackberry-telefone-werden-android-apps-unterstuetzen/
- Published: 2011-03-25T07:00:00.000Z
- Updated: 2011-03-25T07:00:00.000Z
- Author: Marcel Weiß
- Tags: Android, Blackberry, RIM, Tabletmarkt, #wp, #wp-post, #visibility-public, #Import 2024-11-21 20:37

[![bb-playbook110324211026](http://neunetz.wpengine.com/wp-content/uploads/bb-playbook110324211026.jpg)](http://www.bgr.com/2011/03/24/rim-opens-up-blackberry-playbook-to-support-android-apps/)

[RIM wird sein Tablet BlackBerry PlayBook und die neuen QNX-basierten BlackBerry-Smartphones für Android-Apps kompatibel machen:](http://www.bgr.com/2011/03/24/rim-opens-up-blackberry-playbook-to-support-android-apps/)

> The news [we reported exclusively many months ago](http://www.bgr.com/2011/01/26/exclusive-blackberry-playbook-and-smartphones-to-run-android-apps/) has just been officially confirmed by RIM — the company will indeed support Google Android apps on its BlackBerry PlayBook tablet and on new QNX-based BlackBerry smartphones moving forward. RIM is also offering a suite of tools for Android developers that will allow them to easily port their existing apps to the PlayBook for distribution through BlackBerry App World.

Das ist ein sehr cleverer Zug von RIM.

App-Ökosysteme rund um Tablets und Smartphones sind klassische [zweiseitige Märkte](http://neunetz.wpengine.com/2010/04/02/zweiseitige-maerkte-die-grundlagen/) (App-Entwickler und Endnutzer). Ein klassische Strategie für neu einsteigende Plattformprovider auf solchen Märkten (hier RIM) ist das Andocken an bestehende Systeme (hier Android), um [Multihoming](http://neunetz.wpengine.com/2010/04/08/wie-multihoming-zweiseitige-maerkte-beeinflusst/) auf einer Seite zu erleichtern und so die Eintrittskosten auf dieser Seite geringer zu machen. Denn auf diese Weise wird der Lock-In durch die [indirekten Netzwerkeffekte](http://neunetz.wpengine.com/2010/04/02/zweiseitige-maerkte-die-grundlagen/#toc-indirekte-netzwerkeffekte) gesenkt. Auf diesen Weg wird damit das mögliche Sich-Gegenseitig-Aufschaukeln der beiden Seiten erleichtert.

Da Android selbst noch Catch-up zum Marktführer iOS (iPad, iPhone, iPod Touch) spielt, ist das in diesem Fall auch für Android bzw. Google als Android-Plattformprovider wünschenswert:

Je größer die Hardware-Basis für Android-Apps, um so besser im Kampf gegen Apples iOS.

Ein cleverer Zug, der zeigt, dass etwa auch Nokia weitaus bessere strategische Möglichkeiten in der neuen Welt der mobilen Apps offen standen, als sich [zur Microsoft-Bitch zu machen](http://www.taz.de/1/netz/netzoekonomie/artikel/1/eine-milliarde-von-microsoft/).