31. Okt. 2011 Lesezeit: 1 Min.

Kaum echte Open-Data-Projekte in Deutschland

Christian Schulzki-Haddouti beklagt im Hyperlandblog, dass Deutschland die Chancen von Open Data verspielt:

Das Potenzial der Open-Data-Idee wäre gewaltig, würde es auf die enormen Datenbeständen von Regierung und Verwaltung angewandt: Die Daten der öffentlichen Hand wären über das Internet für die Bürger frei zugänglich. Jeder könnte endlich sein Recht wahrnehmen, sich frei über politische Belange informieren und sogar an Entscheidungen mitwirken.

Transparenz wäre zudem ein wirksamer Schutz gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Egal ob es sich um den Mitteleinsatz zur Bankenrettung oder um die Transparenz bei Bauvorhaben wie der Hamburger Elbphilharmonie dreht.

Doch in diesem Sinne echte Open-Data-Projekte sind in Deutschland noch die Ausnahme. Die öffentliche Diskussion auf Tagungen und Veranstaltungen ist in der Regel geprägt vom Reden über IT-Infrastrukturen und Software-Architekturen innerhalb der Behörden: Die IT-Konzerne wittern einen gewaltigen Markt und brauchen ein Verkaufsargument.

Lesenswert.

Marcel Weiß
Unabhängiger Analyst, Publizist & Speaker ~ freier Autor bei FAZ, Podcaster auf neunetz.fm, Co-Host des Onlinehandels-Podcasts Exchanges
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