Die komplette Selbstdemontage des Handelsblatt

Handelsblatt

Das Handelsblatt hat heute eine Titelgeschichte herausgebracht, in der versucht wird, gegen die drohende „Enteignung“ der Kreativen durch die Piraten (die „Enteigungspartei“ laut Handelsblatt) anzuschreiben. Denn diese setzen ihren Marsch durch die Landtage fort und kommen vielleicht bald im Bundestag an. Das ist, fast gar nicht zusammengefasst, das sehr, sehr simple Bild, welches das Handelsblatt zeichnet.

Eine detaillierte Kritik der Selbstdemontage einer Wirtschaftszeitung.

Sven Prange, der Autor des einführenden Textes, hat sich alle Mühe gegeben, möglichst viele Strohmannargumente und Pauschalisierungen unterzubringen.

Er macht den gleichen Fehler (bewusst?), den das Handelsblatt insgesamt mit Story und ihrer Aufmachung macht: Es ist entstehe nur wahre Kunst, Kultur, nur Wertschöpfung und Mehrwert für die Gesellschaft, wenn dies in einem kommerziellen Rahmen stattfindet.

Es ist nicht verwunderlich, dass das Wort ‚Wikipedia‘ nicht einmal vorkommt.

Auch die Titelseite des Handelsblatt ist bezeichnend für die Unbefangenheit, mit der man an das Thema geht: Der Kopf wird mit dem ©-Symbol kommerzialisiert. Die Gedanken gehören mir, und nur ich darf damit Geld verdienen! Niemand sonst! Und ich will immer meine Gedanken zu Geld machen! Denn nur dann haben sie einen Wert!

Gleichzeitig stammt das ©-Symbol aus einer leider vergangenen Zeit des Copyrights: Copyright war nämlich früher registrierungspflichtig. Wer sein Werk nicht anmeldete, schützte es auch nicht. „©“ zeigt an: Dieses Werk ist geschützt.

Es ist eine sehr viel vernünftigere Herangehensweise an das Copyright auch schon vor dem Internet gewesen. Es wäre umso vernünftiger diese Herangehensweise heute in den USA wieder einzuführen und bei uns erstmals zu etablieren. Denn niemandem ist geholfen, wenn jedes Urlaubsfoto so behandelt wird wie der große Blockbuster-Kinofilm.

Solche Feinheiten werden im Handelsblatt aber nicht diskutiert.

Es gibt für das Handelsblatt nur zwei Seiten: Das die Kultur am Laufen haltende Urheberrecht auf der einen Seite und auf der anderen Seite diejenigen, die alles umsonst haben wollen.

An keiner Stelle wird diskutiert, dass bereits heute ein Großteil von Immaterialgütern in einem nichtkommerziellen Umfeld erzeugt werden.

Grundlagenforschung findet praktisch ausschließlich an Hochschulen statt.

Wikipedia wird kollaborativ erstellt.

Das Internet hat den enormen Wohlfahrtszuwachs, den es gebracht hat, nur ermöglicht, weil sich Tim Berners-Lee das WWW nicht hat patentieren lassen.

Das sind so offensichtliche Zeichen, dass es eben abseits der kommerziellen Informationsproduktion auch andere, enorm wichtige Wege gibt, dass es wirklich bemerkenswert ist, wie so etwas nicht einmal eine Randnotiz wert ist.

Darf es natürlich nicht:

Denn die Existenz dieser nichtkommerziellen Wege unterminiert die Grundaussage des Handelsblatts: ‚Nur mit starken, restriktiven Urheberrechten erzeugen wir Kultur. Alles andere hat keine Qualität und bringt nichts.‘

Wenn diese Grundaussage aber nicht mehr stimmt, kommen wir direkt zum nächsten Problem: Exklusive Rechte sind gut für die damit handelnden Unternehmen. Ihre Ausweitung ist aber schlecht für andere Wege der Produktion, die nicht auf exklusive Rechte setzen.

Es gibt also kein offensichtliches „mehr exklusive Rechte = mehr Kultur“. (Hinzu kommen erschwerende Aspekte, wie die Tatsache, dass vieles, über das wir hier reden, gleichzeitig Input als auch Output darstellt. Sprich, wer Musik erzeugt, hat vorher viel Musik konsumiert und davon gelernt. Sind die Adaptionsmöglichkeiten beschränkt, wird auch der Handlungsspielraum beschränkt. Das ist, vollkommen wertfrei, eine Tatsache. Nur über das Ausmaß der Auswirkungen lässt sich streiten.)

Aber: Auch das lernt man nicht, wenn man das Handelsblatt liest. Dort heißt es lediglich: Die Piraten werden gewählt und sie wollen enteignen. Primitiver geht es nicht.

Fangen wir im Detail bei dem Text von Sven Prange an.

Es wird ein Erfinder zitiert:

„Wenn eine Idee, sobald sie sich als spannend erweist, zum Allgemeingut wird, löst sich der Lohn der Pionierarbeit im virtuellen Nichts auf.“

Jeder Wirtschaftswissenschaftler weiß, dass es kompetitive Unterschiede auch zwischen first mover und fast follower gibt. Ganz so einfach ist das also nicht.

Ein kleiner, unabhängiger Erfinder, wie der im Handelsblatt zitierte Knut Hechtfischer, sollte außerdem nicht zu sehr das Hohelied auf Patente singen: Die Wahrscheinlichkeit, dass er ein bestehendes Patent mit seiner Erfindung verletzt, ist hoch. Nur (große) Unternehmen mit Patentportfolios können heute noch offen agieren, weil diese quasi als Nichtangriffspakte fungieren.

Des weiteren: Wer Urheberrechte abschaffen oder abschwächen will, will nicht gleichzeitig Patente abschaffen. Ersteres (übrigens heute bis 70 Jahre nach dem Tod geschützt) betrifft auch Privatpersonen untereinander und die Beziehungen zwischen Privatpersonen und Unternehmen, letzteres (übrigens 20 Jahre Schutzfrist) betrifft ausschließlich B2B-Bereiche. Die Überschneidungen der zwei Konzepte sind minimal und wenig relevant für die Debatte, bei der es eben auch um die Kriminalisierung ganzer heranwachsender Generationen geht. (Strohmannargument des Handelsblatts: ‚Die wollen alles abschaffen.‘)

Sven Prange schafft es noch in der ersten Spalte, von Diebstahl zu schreiben:

Niemand käme auf die Idee, kostenloses Fahren mit der Bahn einzuklagen. Kein geht ins Einrichtungshaus, nimmt sich Gläser mit und stellt sie nach Gebrauch gespült wieder ins Geschäft zurück.

Bezüglich der Diebstahl-Argumentation verweise ich auf die Übersichtsseite zum Thema: Filesharing ist kein Diebstahl

Eine Anmerkung kann man aber zu Herrn Prange und anderen, die ähnlich argumentieren, noch machen: Es stimmt, dass niemand auf die Idee kommt, Gläser aus dem Einrichtungshaus mitzunehmen. Warum nicht? Vielleicht, weil das etwas vollkommen anderes ist?

Wenn die Leute massenweise illegal Filesharing betreiben, die Anzahl der Ladendiebstähle aber nicht ansteigt, was bedeutet das dann? Ist die Moral der Bürger vielleicht doch nicht gesunken? Ein illegales Verhalten an genau einer Stelle massenhaft, kein Anstieg illegalen Verhaltens an anderen Stellen. Was sagt uns das? Vielleicht eine gesellschaftliche Verschiebung an dieser einen Stelle dank äußerer Umstände, die besonders sind?

Weiter im Handelsblatt-Text.

Deutschland aber spielt vor allem dank der Ideen seiner Denker, Tüftler und Kreativen in der Weltwirtschaft mit.

Ich kann mich nicht erinnern, wann das letzte Mal ein international erfolgreicher Kinofilm, ein Album oder ein Buch aus Deutschland gekommen ist. Aber vielleicht fehlt mir da auch der Überblick. Zumindest in der Internetbranche spielt Deutschland bis dato eine eher untergeordnete Rolle. Die Aussage, Deutschland würde auch dank seiner Kreativen in der Weltwirtschaft mitspielen, halte ich zumindest für gewagt.

Man kann aber auch nicht sagen: ‚Was wir hier an Kultur produzieren, interessiert im Ausland selten jemanden, aber wir müssen trotzdem diese eher wenig erfolgreiche Branche maximal schützen.‘

Die höchsten Erträge erzielen auch Daimler, VW und BMW mit Ideen für Produktneuheiten.

Mir war nicht bekannt, dass die deutschen Automobilhersteller so innovativ sind. Das letzte Mal, als ich von dieser Branche gelesen habe, ging es darum, wie sie die Entwicklung hin zu sparsameren Modellen verschlafen hatte. Aber auch hier fehlt mir vielleicht die Einsicht in die Branche. Zumindest aber frage ich mich, was das mit den Kreativen des Landes und ihren Urheberrechten zu tun hat.

Wissen und Kreativität treiben die Wirtschaft voran. Man spricht von der Bildungsgesellschaft, von kognitivem Kapitalismus. Kapitalismus aber heißt: Für eine Leistung gibt es auch einen Lohn; wo eine Nachfrage ist, entsteht ein kostenpflichtiges Angebot. Was einen Wert hat, hat auch einen Preis.

Ich kann kaum glauben, dass ich so etwas in einer Wirtschaftszeitung lese.

Der Preis entsteht am Markt aus Nachfrage und Angebot.

„Wert“ ist etwas subjektives.

Auch meine Liebe hat einen Wert, ich kassiere meine Partnerin trotzdem nicht ab.

Auch ein Preis von Null ist ein Preis. Die Handelsblatt-Homepage ist etwa ein Angebot, das zumindest zum Teil zu einem Preis von Null angeboten wird, weil sie über Werbung refinanziert wird.

Es ist ein bisschen komplizierter als „Wert = Preis“.

Es hat sich nicht grundlos als Prinzip der Marktwirtschaft etabliert, dass, wo eine Nachfrage entsteht, auch ein Preis gebildet wird.

Nochmal: Werbefinanzierung, Querfinanzierung, Geschäftsmodelle, die minimal komplexer sind als „Bezahl mich“, und die Tatsache, dass ein Preis bei Null auch ein Preis ist – das alles ist kein Thema im unterkomplexen Handelsblatt.

Direkt danach:

Und zwar auch bei Gütern, die teilbar sind oder allen zur Verfügung stehen: Bahnfahren kostet, ebenso Trinkwasser oder im Urlaub der schöne Blick aufs Meer.

Weder versteht Sven Prange die Kostenstrukturen der Güter, von denen er schreibt, weil er Äpfel und Birnen vergleicht, noch kennt er den Unterschied zwischen freien und knappen Gütern. Auf diesem Unterschied aber setzt die eigentliche Debatte auf; oder würde aufsetzen.

Was keinen Preis hat, hat in der Marktwirtschaft auch keinen Wert.

Das Privatfernsehen in Deutschland ist kostenfrei nutzbar. Ich hoffe die Manager in den Führungsetagen von RTL und ProSiebenSat.1 überleben den Schock, dass ihre Unternehmen im Handelsblatt als wertlos bezeichnet werden.

Auch Googles Angebote sind kostenfrei verfügbar, ebenso Facebook und Twitter. Alles vollkommen wertlos. Jemand muss Wall Street anrufen.

Bach war Angestellter der Kirche, Mozart musste sich von Kaiser Joseph ins Werk reden lassen: „Gewaltig viele Noten, Herr Mozart“, klagte der adelige Finanzier.

Es muss sehr schmerzhaft sein, wenn man feststellt, dass die Hochzeit der deutschen Kultur vor der Einführung des Urheberrechts war. Interessant ist natürlich die Implikation von Sven Prange: Der vom Mäzen abhängige Künstler musste sich ins Werk hereinreden lassen. Als wäre der beim Musiklabel unter Vertrag stehende Musiker frei von äußeren Zwängen! Sagt Prange mit diesem Satz, dass die Musik Mozarts minderwertig sei? (Mozart bediente sich übrigens auch freimütig bei anderen, in einem Umfang, der heute rechtlich nicht mehr möglich wäre.)

Er sagt: Schaut her, wie schlimm das damals alles war, als es noch keine Rechteverwerter, noch kein kommerzielles System, noch keine funktionierende Marktwirtschaft im Kreativbereich gab. Denn nur sie, die Marktwirtschaft im Kreativbereich, wenn sie das immaterielle Gut mit einem Preis größer Null versieht, ermöglicht die wahre Kunst.

Alles andere hält zurück und führt maximal zu Ausschussware wie den Werken vom Kirchenangestellten Johann Sebastian Bach.

Natürlich kennt das Handelsblatt dann folgerichtig nur die Wahl zwischen Markt und Staatskünstler:

Wer keine Staatskünstler haben will, der muss sie entsprechend bezahlen.

Alternative Produktionswege oder gar alternative Finanzierungsmodelle? Neben Wikipedia wird auch Crowdfunding im Handelsblatt nicht erwähnt.

Logisch demzufolge auch, dass die leichte Kopierbarkeit ein einziger Nachteil ist:

Das digitale Medium ist – bei allen Vorteilen – eine gigantische Kopier- und Abschreibemaschine. Nie war es so leicht, geistiges Eigentum zu transferieren.

Dass damit auch ein enormer Wohlfahrtsgewinn einhergeht? Geschenkt.

Richtig abstrus wird es, wenn Sven Prange versucht, gescheiterte Klagen oder die von Verzweiflung getriebene Patentklage von Yahoo! gegen Facebook vor seinen Strohmannkarren spannt:

Die Internetgemeinde hat nie viel Wert auf Respekt vor den Ideen anderer gelegt. Es ist kein Zufall, dass einige der größten Stars der Internet-Wirtschaft – wie Facebook-Gründer Marc Zuckerberg oder in Deutschland die Samwer-Brüder – beklagt werden, Patente und Geschäftsmodell abgekupfert zu haben.

Andererseits passt es zum Weltbild des Handelsblatts: Yahoo!, das seit Jahren keinen Fuß mehr auf den Boden bekommt, nutzt abstruse Softwarepatente um das innovative Facebook zu verklagen, und natürlich, natürlich hat der Kläger recht, weil er das geistige Eigentum besitzt. Es ist vollkommen ausgeschlossen, dass das auf den Patenten sitzende Unternehmen, das diese nie genutzt hat, vielleicht die damit geschützten allgemeinen Benutzungskonzepte nicht für sich pachten sollte. Es ist vollkommen ausgeschlossen, dass Zuckerberg und Facebook unabhängig von Yahoo! und dessen Patenten zu den gleichen Konzepten gekommen sind.

Es ist kein Zufall, dass viele Blogs und Foren vor allem reproduzieren. Alle schmarotzen aus der reellen Welt.

An dieser Stelle hat Sven Prange sicher vergessen, dass der große Vorstoß zum Leistungsschutzrecht für Presseerzeugnisse erst nächste Woche im LobbyHandelsblatt anliegt.

Das entbehrt insofern nicht einer gewissen Ironie, als dass es ausgerechnet Netzaktivisten waren, die zur Plagiats-Jagd auf Politiker riefen.

Muss man einem Journalisten den Unterschied zwischen Zitaten und Plagiaten erklären?

Jeder Software-Programmierer würde einen Aufstand machen, wenn jemand seine Idee klaut. Dass er aber Inhalte anderer nutzen kann, um seine technische Idee an den Markt zu bringen, nimmt er als selbstverständlich hin.

Niemand kann Ideen klauen. Programmierer arbeiten auch kollaborativ auf eine Art und Weise (commons based peerproduction) zusammen, die Prange wohl als gegenseitiges Bestehlen bezeichnen würde und erschufen so ein komplettes Betriebssystem: Linux. Linux dominiert heute den Servermarkt. Auf Linux läuft also praktisch das Internet. Diese andere wertlose, weil nicht mit einem Preis versehene Erfindung.

Ohne den Inhalt wäre die Videoplattform Youtube nichts. Erst durch die Lieder und Filme wird sie für Werbetreibende attraktiv. Warum sollen aber die Input-Lieferanten davon nicht profitieren? Der Hehler verdient, nicht der Produzent?

Gegenfragen: Die Input-Lieferanten müsse nicht an YouTube teilnehmen (auf keiner anderen Plattform lassen sich unautorisiert hochgeladene Inhalte leichter entfernen.). Warum machen sie es trotzdem? Bekommen sie auch etwas von YouTube? Reichweite? Ist diese wertlos, weil sie nichts kostet? Bezahlen Viva und MTV die Input-Lieferanten direkt?

Kunst kann jeder, argumentieren die Internet-Freiheitskämpfer. Aber macht sie auch jeder? Wir sollten unterscheiden zwischen dem Bedürfnis, kreativ zu sein, und der professionellen Produktion von Kunst und Kultur. Wir schaffen auch keine Autoindustrie nur mit Hobbyschraubern. Warum wollen wir dann eine Wissensgesellschaft mit Amateuren formen?

Wissen, das nicht aus Unternehmen kommt, kommt nicht automatisch von Amateuren, wie ich oben bereits ausgeführt hatte. Amateure produzieren außerdem nicht automatisch Minderwertiges. Wikipedia ist ein Amateurprodukt. Wikileaks ist ein Amateurprodukt. Guttenplag war ein Amateurprodukt.

Für Spitzenleistungen braucht es Freiraum und Kapital.

Stimmt. Leider entsteht nicht zusätzlicher Freiraum, wenn exklusive Rechte ausgeweitet werden. Freiraum entsteht durch Wettbewerb. Der wird aber aktuell durch unverhältnismäßig ausgedehnte Verwertungsmonopole (sprich Urheberrecht) stark beschnitten.

Es geht dieser Zeitung um mehr als den materiellen Wert von Ideen. Erst die Anerkennung der Grundprinzipien von Wettbewerb, von Ordnungspolitik, von Preisbildung räumt auch den Begriff der Freiheit den ihm gemäßen Stellenwert im Zentrum unseres Wirtschaftssystems ein.

Genau. Und deswegen kämpft das Handelsblatt für maximale Monopolrechte.

Disclosure: Ich bin kein Mitglied der Piraten und habe auch nicht vor, dieser Partei beizutreten. Ich kann die Partei leider in vielen Belangen nicht so ernst nehmen, wie ich gern möchte. Trotzdem halte ich es für eine gute Entwicklung, dass die Piraten in die Parlamente gewählt werden, weil Deutschland damit endlich, auch wenn es sich mit Händen und Füßen wehrt, in das 21. Jahrhundert gezerrt wird.

Mehr zum Thema Urheberrecht.

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About Marcel Weiß

Marcel Weiß, Jahrgang 1979, ist Gründer und Betreiber von neunetz.com.
Er ist Diplom-Kaufmann, lebt in Berlin und ist seit 2007 als Analyst der Internetwirtschaft aktiv. Er arbeitet als (Senior) Strategy Analyst bei Exciting Commerce, schreibt für verschiedene Publikationen, unterrichtet als Gastdozent an der Popakademie Mannheim und hält Vorträge zu Themen der digitalen Wirtschaft. Mehr zum Autor.
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