Deutsches Facebook „in wenigen Wochen“

Robert Scoble hat in Davos mit Facebook-CEO Mark Zuckerberg über Gott Facebook und die Welt gesprochen. Das Wichtigste:

They are within weeks of shipping translated versions of Facebook.

Interessant auch:

They are working on a major overhaul of the application platform. Both to make apps less spammy and also to deliver much more functionality so more apps move beyond the viral, but pretty low feature, styles of apps.

und

I told him that Facebook’s messaging capabilities was both cool but also very limiting. Cool because, unlike my email, there isn’t spam. Limiting because I can’t join more people into a conversation thread after it starts. He told me that Facebook will see major changes in its architecture that would allow outside developers to build new capabilities in major parts of its service, which will help Facebook to see the features that I want to have.

Alles in Allem interessante Einsichten, die mich in meiner Wahrnehmung bezüglich Facebooks Plattform bestätigen: Wir sind immernoch am Anfang.

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About Marcel Weiß

Marcel Weiß, Jahrgang 1979, ist Gründer und Betreiber von neunetz.com.
Er ist Diplom-Kaufmann, lebt in Berlin und ist seit 2007 als Analyst der Internetwirtschaft aktiv. Er arbeitet als freier Strategy Analyst und schreibt als Business Analyst regelmäßig bei digital kompakt, ist Co-Host des Exchanges-Podcasts, schreibt für diverse Publikationen, unterrichtet als Gastdozent an der Popakademie Mannheim und hält Vorträge zu Themen der digitalen Wirtschaft. Mehr zum Autor.
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Comments

  1. Cool because, unlike my email, there isn’t spam.

    Stimmt leider auch nicht mehr so. Hatte gestern das erste Webcam-Girl in meiner Inbox.

  2. Aber eine Add-Anfrage, oder?
    Scoble meinte sicher nur die PrivateMessage-Inbox, da kann nur schreiben, wer auch geaddet wurde mWn.
    Und Invite-Spam kann der auch nicht mehr bekommen, da er mit 5000 ‚Freunden‘ bereits am aktuellen Facebook-Limit ist. heh

  3. Da das Mädel es nicht so mit Facebook hatte, sollte ich sie auf ihrer Seite besuchen kommen. Liebenswerterweise hatte sie mir auch gleich ihren dortigen Nick mitgeteilt, damit ich sie auch finde. Meine Freundschaft wollte sie leider nicht :(

    ;)

  4. Also wenn ich mir den aktuellen Vorschritt der Übersetzung anschaue wird das in einigen Wochen wohl noch nichts mit der komplett deutschen Version.

  5. Ja, gut möglich, dass man das bei Facebook unterschätzt. Sie wären da nicht die Ersten.

Trackbacks

  1. […] Davos ist ein Wintersportort, eine Location für das jährliche Network-Get-together von CEOs, Nobelpreisträgern und Regierungschefs. Kluge Geldleute schauen weit voraus, entdecken die großen Trends und tun dabei auch noch Gutes. Für sich und die Welt. Deshalb fahren vielen von ihnen Jahr für Jahr zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Vor allem aber ist Davos derzeit eine Festung. Streng genommen hat der „Davos Man“ (den es seit einigen Jahren auch vermehrt in der Ausgabe „Davos Woman“ gibt) ja gar keine Nationalität. Womit abermals die spannende Frage gestellt werden darf: Und wer spielt für Deutschland? Unternehmen und Finanzwelt sind wie immer, sehr zahlreich präsent. Aus der Politik kommen diesmal weder Finanzminister noch Wirtschaftsminister. Trotz der mageren Präsenz der deutschen Politik ist die Prominentenliste auch in diesem Jahr so lang, dass selbst das Ausleseprinzip „Ich bin ein Star lasst mich hier rein“ nicht viel weiterhelfen wird. Wer in Davos wirklich auffallen will, muss nicht nur Triple-A-prominent, sondern auch noch irgendwie anders sein.  Wäre Al Gore ein Popstar, dann müsste dieses Jahr für ihn ein bisschen schweirig werden. Nach Oscar und Nobelpreis 2007 – wie lässt sich ein solcher Erfolg noch fortsetzen oder gar toppen? In Davos zeichnet sich ab, wie es in der Klimapolitik vielleicht weiter geht: Al Gore tritt gemeinsam mit dem echten Popstar Bono auf, der sich seit Jahren im Kampf gegen Armut und Hunger engagiert. Viel spannender ist es sowieso, wenn die Großen aus dem Leben plaudern. Da ist zum Beispiel dieses ewig schlechte Gewissen wegen des „Carbon Footprint“, der Summe der eigenen Kohlendioxidemmissionen. Privatjets, große Autos, Wohnungen, das ganze Rockstarprogramm.   […]

  2. […] Mehr haben mich da die Geschehnisse um Facebook begeistert in den letzten Tagen. Facebook läßt quasi die User mitarbeiten bei der Anpassung vom englischen ans deutsche Facebook. Durch den Einsatz der native speaker will man natürlich eine höhere Qualität im Ausdruck erzielen – klingt für mich jedenfalls logisch und durchdacht. Darüber hinaus stellt es für mich ein Novum dar, dass Facebook seinen avisierten Termin nicht nach hinten, sondern sogar nach vorne korrigiert, weil man scheinbar besser und schneller vorankommt als erwartet. Somit warten wir nur noch wenige Wochen auf die lokalisierte Fassung von Facebook.  Neunetz hat hier die Quintessenz aus einem Interview Robert Scobles mit facebook-Mastermind Mark Zuckerberg zusammengefasst. Demnach stehen auch Änderungen in der facebook-Architektur und -Funktionalität an und ich glaube, man kann durchaus gespannt und optimistisch auf die Dinge sehen, die da kommen mögen :) Wenn StudiVZ da nicht auch mal technisch etwas entgegenzusetzen hat, dann kann man auch da gespannt sein, wie sich die User in diesem Jahr entscheiden werden. Springen tatsächlich viele Leute ab oder sitzt man bei StudiVZ so fest im Sattel, dass man seine Community stabil halten oder gar ausbauen kann? In unsicheren Zeiten wie diesen möchte man ja eigentlich vorsichtig sein mit Prognosen, aber ich hab das Gefühl, dass facebook besser gerüstet scheint. […]

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