13. März 2012 Lesezeit: 1 Min.

Auch Deutschlandfunk und GMX könnten an einem Presseleistungsschutzrecht verdienen

Bernhard Hübner auf FTD.de über das geplante Presseleistungsschutzrecht:

Doch im Internet leisten heute auch ganz andere Akteure Ähnliches wie die Verlage. Ein Radiosender wie der Deutschlandfunk bietet auf seiner Website journalistische Themenpakete, inklusive Essays und Hintergrundartikeln. Ein E-Mail-Provider wie GMX betreibt ein Nachrichtenportal. Wird der Leistungsschutz Gesetz, müssten eigentlich auch all diese Akteure an den Google-Zahlungen beteiligt werden. Für die Verlage bliebe umso weniger übrig.

Guter Punkt. Viele Akteure, die keine klassischen Presseverlage sind, würden unter diese Leistungsschutzrecht fallen und hätten, so sie in Google und co. gelistet sind, einen entsprechenden Anspruch auf ihren Anteil aus dem Topf.

Der Anteil für die gesetzesfederführenden Verlage wird dann damit immer kleiner.

Marcel Weiß
Unabhängiger Analyst, Publizist & Speaker ~ freier Autor bei FAZ, Podcaster auf neunetz.fm, Co-Host des Onlinehandels-Podcasts Exchanges
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