6. Nov. 2012 Lesezeit: 1 Min.

Boykott des Amazon-Verlags schafft Best Practices für eine Welt ohne stationären Buchhandel

Leander Wattig über die ungewollten Auswirkungen des Boykotts des neuen im Amazon-Verlag erscheinenden Buchs von Bestsellerautor Tim Ferriss durch den Buchhandel in den USA (Barns & Noble und Indie-Buchhändler):

Ich kann das gut nachvollziehen, bin mir aber nicht so sicher, ob das sehr klug ist. Es mag die Entwicklung von Amazon kurzfristig hemmen. Zugleich zwingt es Amazon aber auch, Wege zu finden, ohne den Buchhandel klar zu kommen. Es werden also Best Practices geschaffen, die die Welt ohne stationären Buchhandel bereits vorweg nehmen. Und wenn Amazon das erstmal eingeübt hat, stehen die etablierten Player bestimmt nicht besser da.

Besonders bei bereits bekannten Bestsellerautoren, die eine Nachfrage mitbringen, ist das eine eher gefährliche Strategie für die Boykottierer. (Und deshalb sind Autoren wie Ferriss strategisch so wichtig für den Amazon-Verlag.)

Marcel Weiß
Unabhängiger Analyst, Publizist & Speaker ~ freier Autor bei FAZ, Podcaster auf neunetz.fm, Co-Host des Onlinehandels-Podcasts Exchanges
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