24. Sep. 2012 Lesezeit: 1 Min.

GEMA will erneut Geld für CC-Musik, es wird Zeit für die C3S

Nerdcore:

Die Musikpiraten haben erneut Ärger mit der GEMA, die erneut Lizenzgebühren für CC-Musik verlangt.

Musikpiraten:

Bei insgesamt fünf Titeln macht die GEMA Ansprüche geltend.

Der neben Texasradiofish vermutlich bekanntesten »Problemfall« ist der Berliner Rapper Tapete, der erst vor wenigen Wochen in der taz ausführlich erklärte, warum er kein GEMA-Mitglied ist. Tapete ließ seinen Künstlernamen amtlich in seinem Personalausweis eintragen und benutzt ihn seitdem überall - von der Bahncard bis hin zur EC-Karte, auf jedem Dokument ist nur noch »Tapete« zu finden. Dennoch kein Grund für die GEMA, nicht pauschal Geld für den Song »Von Freiheit nicht genug« zu verlangen.

Dieses Vorgehen der GEMA wird nicht aufhören. Immerhin ist  es (leider) ihr gutes Recht dank GEMA-Vermutung. Ein guter Grund, die alternative Verwertungsgesellschaft C3S zu unterstützen. Erst eine weitere Verwertungsgesellschaft kann das Monopol der GEMA brechen und vielleicht endlich zu einer akzeptablen Situation auch für CC-Musiker führen.

Marcel Weiß
Unabhängiger Analyst, Publizist & Speaker ~ freier Autor bei FAZ, Podcaster auf neunetz.fm, Co-Host des Onlinehandels-Podcasts Exchanges
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