12. Dez. 2011 Lesezeit: 1 Min.

iPad-App “My Edition” von Axel Springer mit klassischem Geburtsfehler

Die Axel Springer AG hat mit "My Edition" eine App herausgebracht, die Inhalte aus elf Springer-Publikationen aggregiert und personalisiert. Florian Treiss auf mobilbranche.de:

”Mit MyEdition haben wir den Geburtsfehler, den alle News-Aggregatoren haben, beseitigt”, so Springer-Manager Georg Konjovic: Anders als die Konkurrenzprodukte funktioniert “My Edition” auch ohne Account von Facebook oder Twitter.

Beibehalten haben sie den Geburtsfehler aller Apps und Angebote von klassischen Presseverlagen: Man findet bei ihnen nur Inhalte von ihnen selbst vor.

Die Medienpromiskuität, die den neuen Medienkonsum auszeichnet, wird mit einem verlagsganzheitlichen Angebot nicht erreicht, sondern nur simuliert.

Davon abgesehen: Immer mehr Leute haben, wenn schon keinen Twitter-Account, dann zumindest einen Facebook-Account. Es ist von Vorteil nicht von Nachteil für Leser wie Publisher, wenn Leser einfach Artikel mit ihren Freunden zum Beispiel via Facebook teilen können. Und Flipboard, direktes Vorbild und Konkurrent von "My Edition", kann auch ohne Accounts bei Social Networks verwendet werden.

("My Edition" läuft noch in der geschlossenen Beta-Phase. Springer denkt, natürlich, darüber nach, die App kostenpflichtig anzubieten, sollte sie erfolgreich sein.)

Marcel Weiß
Unabhängiger Analyst, Publizist & Speaker ~ freier Autor bei FAZ, Podcaster auf neunetz.fm, Co-Host des Onlinehandels-Podcasts Exchanges
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