16. Apr. 2012 Lesezeit: 1 Min.

Die Urheberrechtspositionen der Piratenpartei

Die Piraten haben ihre Positionen zum Urheberrecht aus gegebenem Anlass noch einmal zusammengefasst:

-dass keine Überwachungs- oder Zensurtechnologien wie Vorratsdatenspeicherung, Kommunikationsüberwachung oder Internetsperren zur Rechtedurchsetzung eingesetzt werden,

-die Verkürzung von gesetzlichen Schutzfristen, die in ihrer bisherigen Länge vor allem den Verwertern zugute kommen,

-dass keine Beschränkungen durch Kopierschutzmaßnahmen oder gar Sperrungen von Internetanschlüssen erfolgen,

-mehr Mitspracherechte für Urheber gegenüber den Rechteverwertern wie ein  Zweitverwertungsrecht oder eine zeitliche Begrenzung von »Buy-Out«-Verträgen,

-eine neue Schrankenregelung des Urheberrechts, die das freie, nichtkommerzielle Kopieren von kreativen Werken im Internet legalisiert,

-eine zeitgemäße digitale Archivierung für Bibliotheken,

-die Befreiung der Bildungseinrichtungen von Urheberrechtsabgaben,

-den freien Zugang zu mit öffentlichen Geldern finanzierten Inhalten wie bspw. wissenschaftliche Arbeiten oder Medien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten,

-die Legalisierung privater offener (WLAN-)Netzwerke durch die Abschaffung der Störerhaftung.

Marcel Weiß
Unabhängiger Analyst, Publizist & Speaker ~ freier Autor bei FAZ, Podcaster auf neunetz.fm, Co-Host des Onlinehandels-Podcasts Exchanges
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