9. Nov. 2012 Lesezeit: 1 Min.

MEP arbeitete an Deal mit Sony Music, während er im EU-Parlament über Urheberrechte mit entschied

Martin Reyher auf abgeordnetenwatch.de über die lukrativen Nebenjobs von Abgeordneten:

Der CDU-Abgeordnete Klaus-Heiner Lehne ist Vorsitzender des einflussreichen Rechtsausschuss und arbeitet nebenher für die internationale Großkanzlei “TaylorWessing”. Mindestens 120.000 Euro jährlich kassiert Lehne für seine Anwaltstätigkeit, doch wofür genau ist nicht bekannt. Dass Interessenkonflikte kaum zu vermeiden sind, zeigen abgeordnetenwatch.de-Recherchen aus dem Mai: Danach fädelte Lehnes Kanzlei 2010 einen Deal für den Plattenmulti Sony Music ein, während Lehne im EU-Parlament über die Durchsetzung von Urheberrechten mit entschied.

Es könnte sein, dass dank solcher Sachverhalte Bezeichnungen wie 'Contentmafia' entstanden sind.

(via Rivva)

Marcel Weiß
Unabhängiger Analyst, Publizist & Speaker ~ freier Autor bei FAZ, Podcaster auf neunetz.fm, Co-Host des Onlinehandels-Podcasts Exchanges
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