Kurz Was gerade passiert

ABB sitzt in Zürich, doch Peking sagt Nein zum Robotikdeal

Peking untersagt SoftBank, die Robotiksparte von ABB für 5,4 Mrd. US-Dollar zu übernehmen. Robotik behandelt China damit jetzt also wie Chips, seltene Erden und KI-Modelle: als strategisches Gut, über das es auch bei westlichen Firmen mitentscheidet. (The Robot Report)

ABB hat zwar das HQ in Zürich, beschäftigt aber ungefähr 15.000 Menschen in China, hat also signifikante Strukturen in China.

Als im Oktober letzten Jahres Softbank und ABB bekannt gaben, dass die abgespaltene Robotiksparte von ABB an die Japaner gehen sollte, schrieb ich im Briefing auf neunetz.com damals:

Jetzt ist der Zeitpunkt, um in Robotik-Fähigkeiten zu investieren und notfalls Robotik-Übernahmen regulatorisch sehr genau zu betrachten.

Ich dachte da an Dinge wie Kuka, das vor 10 Jahren nach China verkauft wurde, oder dass Drohnen und Humanoide nur schwer ohne chinesische Einzelteile in Deutschland gefertigt werden können.

Konnte ja niemand ahnen, dass Xi Jinping bei neunetz.com über eine automatisierte Deepseek-Übersetzung mitliest.

Allgemein • Lesezeit: 2 Min.
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